Das Reiss Profile™.

Motivation ist als entscheidender Erfolgsfaktor nicht zu unterschätzen, aber nicht einfach so trainierbar. Um die Motivation der Mitarbeiter zu erkennen und die Rahmenbedingungen für die Motivation zu begünstigen, arbeiten wir mit dem hilfreichen und zielgerichteten Reiss Profile™.
Mit ihm lassen sich Motive und Werte von Mitarbeitern erfassen, persönliches Handeln verstehen und optimieren und kritische Situationen lösen. Das Reiss Profile™ zeigt auf, wie sich jeder Einzelne in privaten, Arbeits- und Stresssituationen verhalten will und eröffnet einen tiefen Einblick in die Unterschiede zwischen natürlich gewünschtem Verhalten und tatsächlich gezeigtem beruflichen oder privaten Rollenverhalten.

Das Reiss Profile™ erfasst die intrinsische Motiv- und Wertestruktur von Mitarbeitern, betrachtet deren ganz persönlichen individuellen Antreiber und erklärt, warum sie sich in einer bestimmten Art verhalten. Zudem, ob dies zu ihnen passt und was und wie sie sich flexibler und individuell passender verhalten können. Dazu definiert das Profil 16 Motive. Jedes dieser Motive kann entweder neutral, stärker oder schwächer ausgeprägt sein. Dadurch ergibt sich ein individuelles Motivprofil. Die einzelnen Motive hat Reiss wie folgt definiert:

  • Anerkennung: Bedürfnis danach, Kritik und Ablehnung zu vermeiden
  • Beziehungen: Bedürfnis nach Freundschaft
  • Ehre: Bedürfnis danach, sich moralisch integer zu verhalten
  • Eros: Bedürfnis nach Sexualität
  • Essen: Bedürfnis nach Nahrung
  • Familie: Bedürfnis danach, seine eigenen Kinder großzuziehen
  • Idealismus: Bedürfnis nach sozialer Gerechtigkeit
  • Körperliche Aktivität: Bedürfnis danach, seine eigenen Muskeln zu bewegen
  • Macht: Bedürfnis danach, andere dem eigenen Willen zu unterwerfen
  • Neugier: Bedürfnis nach Kognition
  • Ordnung: Bedürfnis nach Struktur
  • Rache: Bedürfnis danach, mit jemandem abzurechnen
  • Ruhe: Bedürfnis nach innerem Frieden
  • Sparen: Bedürfnis danach, materielle Güter zu sammeln und anzuhäufen
  • Status: Bedürfnis nach Prestige
  • Unabhängigkeit: Bedürfnis nach Autarkie

(Quelle: Reiss, S., Das Reiss Profile, Offenbach 2009)